Diese eher unscheinbare Schwelle aus Steinwalzen im Abfluss Richtung Schlosspark und Templiner See bewirkt eine Anhebung des Caputher Seepegels um etwa 20 cm, damit das Moor am südlichen Rand nicht weiter austrocknet.  Foto: Ernst Huenges

Havelwind fördert seit nunmehr einem Jahr gemeinnützige Projekte, die zur Energiewende und zum Klimaschutz in der Region Schwielowsee beitragen. So konnte z. B. der Abfluss vom Caputher See in die Havel gedrosselt werden. Ein Aktivgruppe der Klimainitiative Schwielowsee setzte für den Ausbau der Staustufen umweltfreundliche Materialien ein.  

Durch die Staustufen wird verhindert, dass das Moor am südlichen Rand des Caputher Sees weiter austrocknet, was wiederum einen massiven Beitrag zum Klimaschutz darstellt. Eine Austrocknung des Moores würde CO2-Mengen in der Größenordnung der Einsparung durch den Betrieb einer großen Windkraftanlage in einem Jahr freisetzen.

Die Ausführung der Arbeiten erfolgte unmittelbar nach Vergabe der Projektmittel durch Havelwind. Neben den Akteuren der Klimainitiative beteiligten sich mehrere freiwillige Helfer an dem tatkräftigen Ausbau der Staustufe. Wir wurden auch während der Arbeiten mit Glühwein bedient, so dass wir alles gestärkt erledigen konnten. Wir bedanken uns bei der Firma Schielecke für den kostenfreien Transport der Steinwalzen nach Caputh und dem Bauhof der Gemeinde Schwielowsee für den Weitertransport an den Caputher Graben.

Auch in diesem Jahr wird Havelwind wieder neue Projekte fördern. Die nächste öffentliche Vergaberunde findet am 23. April um 18 Uhr im Uferhaus, Luisenstraße 19, Uferwerk, 14542 Werder (Havel) statt. Projektanträge können aus den vier direkt an den Windpark Dachsberg angrenzenden Gemeinden, also Beelitz, Kloster Lehnin, Schwielowsee und Werder, gestellt werden. Die Anträge müssen bis zum 12. April eingegangen sein. Informationen und Unterlagen dazu finden Sie auf www.havelwind.de  


Ernst Huenges (Klimainitiative Schwielowsee e.V.)
Andreas von Zadow (Havelwind e.V.)